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Bücherverteuerungen durch den Buchhandel

Aufforderung von 423 Autor/inn/en und den 4 größten österreichischen Autor/inn/enverbänden an den österreichischen Buchhandel zur Einhaltung des Festen Ladenpreises

Die größten österreichischen Buchhandlungen sind dazu übergegangen, Bücher über dem Festen Ladenpreis zu verkaufen. Für österreichische Autor/inn/en ist diese Entwicklung inakzeptabel und zutiefst beunruhigend. Umso mehr, als es auch in Deutschland ein vom  Filialbuchhandel deutlich signalisiertes Interesse an der österreichischen Mindestfixpreislösung gibt, die diese Entwicklung ermöglicht.

Es waren die österreichischen, Schweizer und deutschen Autor/inn/en/verbände, IG Autorinnen Autoren, VS und AdS, die sich gemeinsam gegenüber der EU vehement für den Festen Ladenpreis eingesetzt haben. Es gibt keinen Grund, von unseren damals vertretenen Standpunkten abzuweichen und egal welcher Aufweichung des Festen Ladenpreises mit stiller Duldung zuzusehen oder ihr gar zuzustimmen.

Anbei die Aufforderung, mit der sich 423 österreichische Autor/inn/en gegen die Verteuerung von Büchern durch den Buchhandel aussprechen sowie die Liste der Unterzeichner/innen.

Wir behalten uns die Fortsetzung dieser Aufforderung sowie weitere Aktionen vor, sollte es zu keiner Rückkehr des Buchhandels zu einem auch nach oben verbindlichen fixen Ladenpreis kommen.

IG Autorinnen Autoren
Wien, 20.11.2025

Unterzeichner/innen